Tanja, Makko, Frau P. und ich haben uns bei der Reimveranstaltung fröhlich durch den Advent gereimt. So fröhlich, dass wir den Frohsinn auch ins neue Jahr retten wollen und die Reimveranstaltung mit leicht verändertem Konzept weiter veranstalten.
Jede Woche gibt eine/r ein Thema vor, das dann von allen Reimveranstaltern bearbeitet wird. Egal wie. Hauptsache pötisch. Denn: Pötisch waehrt am laengsten!
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Reimveranstaltung goes 2012
Kommentar schreibenAus der Reihe “Seltene, nicht existente Weihnachtskarten”
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Nachdem ich Anfang Mai von einer Kollegin die E-Mail bekam “… denkst Du schon mal an die Entwürfe für die Weihnachtskarten?!”, gefolgt von freundlichen, aber sehr regelmäßigen Nachfragen bevor ich überhaupt im Sommerurlaub war, war mir klar, wenn Weihnachten erstmal ist, werde ich von Weihnachten so dermaßen genervt sein, dass ich mich nicht damit beschäftigen können werde, mir auch noch eine eigene Weihnachtskarte zu organisieren. Und: ich hatte Recht!
Deswegen ist dieses Bildchen (und natürlich Rolf-Rocco) das Weihnachtlichste, zu dem ich mich freiwillig noch überwinden konnte.
Trotzdem sende ich auf diesem Wege herzliche Weihnachtsgrüße in die digitale Runde. Macht’s Euch schön!
Spanische Schatten werfen sich voraus.
1 Kommentar
Den “Selbstversuch Spanien” von Andreas Drouve mit einer Cover-Illu von mir, kann man sogar schon auf Amazon vorbestellen. Erscheinungstermin ist im kommenden Frühjahr.
Pötisches im Advent
Kommentar schreibenAn dieser Stelle möchte ich sie heute preisen,
meine allerliebsten Weihnachtsspeisen.
Stets griffbereit neben der Tastatur
wandeln sie Büro-Vibrations oft von Moll zu Dur.
Mehr “Reim dich oder ich fress dich” mit adventlicher Note gibts zur Zeit bei der Reimveranstaltung.
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Kommentar schreiben… aber eigentlich ein begeistertes Dankeschön.

In den vergangenen Jahren habe ich mich fleißig durch das Fineliner-Angebot sämtlicher Künstlerbedarf- und Bastelmärkte in der Gegend gekauft und hatte einen riesigen Verschleiß. Manche Stifte vertrockneten schon beim Zeichnen; natürlich nicht nach einer Linie. Aber nicht selten sitzt man halt auch mal mehrere Stunden an einer Zeichnung. Bei anderen dröselte die Mine nach viel zu kurzer Zeit auf, wenn ich nicht gerade auf schön glatten Moleskine-Seiten unterwegs war, sondern einen normalen Skizzenblock benutzte. Wieder andere brauchte man nur einmal schief anschauen und schon tat die Mine das Gleiche und guckte mir im Nullkommanix krüppelig und verbogen vom Stiftende entgegen.
Durch Zufall bin ich im Herbst in einem kleinen Husumer Bastelgeschäft auf einen Fineliner von Letraset gestoßen. Da es der einzige Fineliner dort war, nahm ich ihn mit, obwohl mich der Preis von etwas über drei Euro irritierte.
Aber ich kann nun sagen, dass es der allerbeste Fineliner ist, den ich jemals besessen habe. Der stolze Preis ist schon längst wieder drin, denn in der Zeit in der ich mit ihm zeichne, hätte ich mindestens schon 8 oder 9 meiner sonstigen Fineliner, die immer so zwischen 1 und 2 Euro lagen, durchgebracht.
Groberes Papier macht ihm nix. Stundenlanger Einsatz macht ihm nix. Die Mine ist stabil wie nix. Und es gibt ihn – in gleicher Qualität – in mehreren Minenstärken.
Schon vor Wochen habe ich eiligst Nachschub geordert, weil ich befürchtete, dass selbst dem tollsten Stift irgendwann die Puste ausgehen dürfte. Dieser Nachschub liegt allerdings immer noch unangetastet herum.
Die kleinen schwarzen Körper scheinen mit einem wahren Füllhorn an Tinte ausgestattet zu sein.
Diese Begeisterung musste mal raus. Jawohl! :)
