DianaKoehne

Allgemeines | Archiv

Werbung

Kommentar schreiben

… aber eigentlich ein begeistertes Dankeschön.

In den vergangenen Jahren habe ich mich fleißig durch das Fineliner-Angebot sämtlicher Künstlerbedarf- und Bastelmärkte in der Gegend gekauft und hatte einen riesigen Verschleiß. Manche Stifte vertrockneten schon beim Zeichnen; natürlich nicht nach einer Linie. Aber nicht selten sitzt man halt auch mal mehrere Stunden an einer Zeichnung. Bei anderen dröselte die Mine nach viel zu kurzer Zeit auf, wenn ich nicht gerade auf schön glatten Moleskine-Seiten unterwegs war, sondern einen normalen Skizzenblock benutzte. Wieder andere brauchte man nur einmal schief anschauen und schon tat die Mine das Gleiche und guckte mir im Nullkommanix krüppelig und verbogen vom Stiftende entgegen.

Durch Zufall bin ich im Herbst in einem kleinen Husumer Bastelgeschäft auf einen Fineliner von Letraset gestoßen. Da es der einzige Fineliner dort war, nahm ich ihn mit, obwohl mich der Preis von etwas über drei Euro irritierte.

Aber ich kann nun sagen, dass es der allerbeste Fineliner ist, den ich jemals besessen habe. Der stolze Preis ist schon längst wieder drin, denn in der Zeit in der ich mit ihm zeichne, hätte ich mindestens schon 8 oder 9 meiner sonstigen Fineliner, die immer so zwischen 1 und 2 Euro lagen, durchgebracht.

Groberes Papier macht ihm nix. Stundenlanger Einsatz macht ihm nix. Die Mine ist stabil wie nix. Und es gibt ihn – in gleicher Qualität – in mehreren Minenstärken.

Schon vor Wochen habe ich eiligst Nachschub geordert, weil ich befürchtete, dass selbst dem tollsten Stift irgendwann die Puste ausgehen dürfte. Dieser Nachschub liegt allerdings immer noch unangetastet herum.
Die kleinen schwarzen Körper scheinen mit einem wahren Füllhorn an Tinte ausgestattet zu sein.

Diese Begeisterung musste mal raus. Jawohl! :)

Ruhe

Kommentar schreiben


Nachdem mein Blog in den letzten Wochen ruhig vor sich hingedümpelt hat, wird in nächster Zeit hoffentlich wieder mehr hier zu sehen sein. Jetzt kommt Herbst mit dunkel und nass, da gehe ich mal davon aus, dass mein Skizzenbuch wieder häufiger in Erscheinung treten wird.

Ausserdem ist heute endlich die “gewöhnliche Postsendung” – wie das Zettelchen in meinem Briefkasten es nannte – von Joey eingetroffen. 5 Wochen dauerte die Reise der 2 Moleskines von unserem MolyXChange von Seattle, mit Zwischenstopp beim Zoll Hamburg nach Hamm! Aber zum Glück ist es nicht verschütt gegangen und ich darf an den Kollektiv-Werken weiterzeichnen.

TO

Kommentar schreiben

Titus Design Contest

3 Kommentare

Nicht eingereichter Entwurf für den Titus Design Contest . All Rights reserved.

Bis Anfang Juni veranstaltet Titus noch einen Skatedeck und T-Shirt Design Contest.
Eigentlich hätte ich den einen oder anderen Entwurf auch gerne hingeschickt, würde es sich nicht einfach nur um ein schnelles Ideen-Einkassieren handeln.

Aus allen Einsendungen werden 10 Entwürfe von Titus vorausgewählt, die der Internet-Community dann zum “Liken” vorgelegt werden. Die Entwürfe mit den meisten Daumen hoch gewinnen, werden 50 mal produziert und die Gewinner erhalten je drei ihrer fertigen Decks oder Shirts als Preis. Das ist nicht die Welt, aber ok finde ich. Manchmal zählt auch einfach der Spaß an der Freud und an 50 verkauften T-Shirts hat sich noch niemand eine goldene Nase verdient.

Was ich allerdings unprofessionell finde, ist die Tatsache, dass nirgens erwähnt wird – es gibt bei dem ganzen Contest nämlich nicht einen kleingedruckten Satz, was bestimmt cool sein soll – was passiert, wenn beispielsweise ein Deck von vielen wie bolle geliked wird, so dass nach den ersten 50 Decks nochmal 50 in Produktion gehen, und später nochmal 100, … Vielleicht überlegt man sich sogar, das Motiv noch anderweitig zu verwenden. Zu dieser ganzen Rechte-Geschichte nirgendwo ein Wort.

Auch nicht dazu, was mit dem Gros der Einreichungen passiert, die es nicht in die 10er-Vorauswahl schaffen. Tritt man mit Teilnahme am Contest alle Rechte an seinen Sachen ab und kann sich später daran erfreuen, dass das Titus-Grafik-Team einfach mal ne Hintergrundfarbe ändert, ne Linie löscht und der Entwurf doch irgendwann als Deck, Shirt oder sonst was in den Läden hängt?

Nix. Kein Sterbenswort dazu. Nicht mal auf meine direkte Nachfrage.

Wenn es so wäre, fände ich es angebracht, diese Rahmenbedingungen auch zu formulieren, so dass jeder weiß, woran man ist. Vorallem, da Titus andererseits von den Teilnehmern Professionalität erwartet. Eingereicht werden sollen nämlich Entwürfe, die in Adobe Photoshop oder Illustrator angelegt wurden. Bitte vektorisiert und rundum druckfertig.

COWODO

1 Kommentar

Plakat


Horst - Gastronomiekonzept von Katrin Füsre und Pierre Kracht
Horst - Gastronomiekonzept von Katrin Füsre und Pierre Kracht

Bild 1 – Ausstellungsplakat von Neue Kolonie Westit used to be a Ordnungsamt – now it turns into a gallery

Bild 2 & 3 – Mini-Einblicke in die Coworking Etage

Bild 4 & 5 HORST – Die “Kantine” über der Coworking Etage wurde konzipiert und gestaltet von Katrin Füser und Pierre Kracht, Fremdform Designbüro. Viel bessere Fotos dieses Gastronomiekonzepts, das mir persönlich richtig, richtig gut gefällt gibt es hier und hier. Von Pierre ist auch die Lampe Käte, die im (oder bei?) Horst ebenfalls schön zum Tragen Leuchten kommt.