Wild Doodle Time

sketchbook doodle video diana köhne

Eins der besten und entspannendsten Dinge auf der Welt ist in Skizzenbüchern rumzukritzeln
und sich von den Ergebnissen überraschen lassen.
One of the best and most relaxing things in the world is doodling and letting yourself be surprised by the results.

Thanks to Benji Cossa for that amazing song!
It’s called „Hearts and Cigarettes“. You can check out and buy all his music here.

DINGS zine 01

DINGS zine 01

Hier ist sie: meine erste Version des DINGS zine.
Das DINGS zine ist ein Projekt von Jottkah und mir, mit dem wir uns 2017 etwas zusätzlichen kreativen Auslauf verschaffen wollen. Jottkah hat das Projekt hier wunderbar zusammenfassend beschrieben. Und hier ist ihre Version des Dings.
DINGS zine 01
DINGS zine 01
DINGS zine 01
DINGS zine 01
DINGS zine 01
DINGS zine 01

Die Rahmenbedingungen für das erste Zine hatten wir am 30.12.16 festgelegt:

Um uns nicht selbst das erste Thema ausdenken zu müssen, haben wir auf einen Glückskeks zurückgegriffen. Und der sagt Folgendes:

„Vermeiden Sie Mißverständnisse durch Ruhe, Haltung und Ausgeglichenheit.“

Selbst ausgedacht haben wir uns die folgenden Bedingungen:
Format: DIN A6
Umfang: 12 Seiten
Farbe: Schwarz + fortune cookie Gelb
Produktion: mit Computer

Wimmelbild Wiener Linien

wimmelbild wiener linien illustration diana koehne

Wimmelbild für das U2/U5 Infocenter der Wiener Linien, das anlässlich des Baus der neuen Linie U5 in der U-Bahnstation Volkstheater eingerichtet wurde.
illustration wimmelbild wiener linien
illustration wimmelbild wiener linien
illustration wimmelbild wiener linien
illustration wimmelbild wiener linien
illustration wimmelbild wiener linien
Auftraggeber: Wiener Linien
Artdirektion: Perndl+Co, Wien
Ausstellungsarchitektur: Planet Architects
Kuratoren: Rapp&Wimberger
Fotos: Klaus Pichler
2016

2017, ich bin bereit

doodle portrait - die erse kritzelei 2017

Dies ist die erste wüste Kritzelei 2017 und es werden hoffentlich viele mehr.

Insgesamt wünsche ich mir ein kritzeliges, kreatives, gesundes, friedvolles und inspirierendes Jahr 2017.
Da man zumindest den kritzeligen, kreativen und inspirierten Teil ansatzweise selbst in er Hand hat, haben Jottkah und ich uns zusätzlich zum Badetag ein weiteres Kreativ-Projekt überlegt. Wir nennen es „Dings“ und Jottkah hat es hier schon mal schön zusammengefasst.

Dann kann es ja losgehen.

Weihnachten 2016

Weihnachtskarte "Weihnachten anderswo #01"

Ich wünsche allen ein angenehmes, genüssliches und besinnliches Weihnachtsfest 2016.

 

„Weihnachten anderswo“ – #01 Bei Bibers

Illustration Jahresrückblick Hamm 2016

Illustration Jahresrückblick Hamm 2016 von Diana Köhne

Hier geht es zu einer größeren Ansicht.

Das war 2016 in Hamm

Wie schon im letzten Jahr möchte ich auch dieses Mal die vergangenen 11,5 Monate in einem kleinen unpolitischen und unvollständigen Jahresrückblick-Wimmelbild Revue passieren lassen. Ich habe dazu 38 Ereignisse, die nicht in die Weltgeschichte eingehen werden, sich aber dennoch ereigneten, zusammengesammelt. Wer sich dafür interessiert kann weiter unten detaillierter nachlesen.
Illustration Jahresrückblick Hamm 2016 von Diana Köhne

Jahresrückblick Hamm 2016 – in Worten

01

Dramatische Geschichte. So dramatisch, dass sie es sogar bis in ein Dramen liebendes Boulevard-Blatt geschafft hat.
Der Lippeauen-Storch Willy wurde von seiner Holden, der Störchin Tilly, aus dem gemeinsamen Horst verstoßen. Und als ob das nicht schon genug wäre, hatte sich Willy auch noch ein Bein-Problem zugezogen und wurde von auf Krawall gebürsteten Krähen verfolgt. Bevor man ihn aber in eine Auffangstation bringen konnte, krachte der vom Leben Gebeutelte gegen eine Wand (ausgerechnet bei Westfleisch).
Freundliche Mitarbeiter eskortierten Willy zum firmeneigenen Misthaufen, wo man hoffte, dass er sich wieder etwas erholen würde.
Leider verstarb Willy aber dort und wurde mit der nächsten Rutsche Schlachtabfälle entsorgt (was – wie ich lernte – verboten ist, da frei lebende Tiere weder tot noch lebendig aus der Natur entfernt werden dürfen.) – Mai

02

Jugendlicher vermöbelte einen Horrorclown. Ist natürlich verboten. Sollte man als Horrorclown aber vielleicht mit rechnen, wenn man den Falschen erschreckt. Mein Mitleid für den bekloppten Clown hielt sich jedenfalls in Grenzen… – Oktober

03

In Hamm träumt man von einer Seilbahn. Mit ihr soll man in Zukunft aus der Innenstadt in die touristisch aufgehübschten Lippeauen gondeln und einfacher die Adenauerallee überqueren können. Praktisch, dass man gleichzeitig auch einfacher den Nordring überqueren kann. – ganzjährig

04

Ein Elefant, das Wahrzeichen der Stadt Hamm, macht jetzt dauerhaft Urlaub auf Wangerooge. Warum auch nicht? Ist ja schön dort. – Oktober

05

Diebe raubten das adrette, gusseiserne Tor von Gut Kump. – Februar

06

Andere Diebe raubten einen Fernseher aus dem Marienhospital. Dummerweise fielen sie dabei aber auf, da es eine Passantin ungewöhnlich fand, dass zwei Herren mit einer mit einem Fernseher beladenden Schubkarre durch die Nachbarschaft preschten. – August

07

Auch sehr tragisch. Die Hindu-Gemeinde leistete sich eine Pfauenhaus, um dort einige der für sie heiligen Tiere zu halten. Bevor die Voliere aber offiziell eingeweiht werden konnte, fraß ein Fuchs sämtliche anwesenden Pfauen und Fasane. – April

08

Mitarbeiter der Bahn rodeten ein wenig aus Eigenbedarf am Gallberger Weg. – März

09

Im Kreisverkehr in Pelkum muss Gerda nicht mehr alleine rumstehen. Sie hat jetzt Gesellschaft von Rüdiger, einem bernhardinerartigen, durch Spenden finanzierten Hund. – November

10

In Heessen hat sich ein Wüstenbussard namens Finn vom Acker gemacht und wird immer noch erfolglos gesucht. – August

11

Am 11. Februar verzückte ein riesiger Doppelregenbogen die Stadt. – Februar

12

Die Berliner Morgenpost fand heraus, dass Hamm am vierzehntmeisten Chlorophyll unter Deutschlands Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern besitzt. – Mai

13

In Hamm fällt man gerne Bäume. Aus Gründen.
In der Oststraße wurden letztes Jahr neun Kugelahornbäume abgeholzt, da man festgestellt hatte, dass man sich irgendwie verpflanzt hatte und der Kugelahorn sich eigentlich in einer FuZo gar nicht so wohl fühlt. Die Kugelahorne wurden dieses Jahr ersetzt: fünfmal Blumenesche und viermal Beton. – April

14

Der WA baut sich ein neues Haus. Nachdem das alte abgerissen war, kam allerhand zum Vorschein: besonders ungewöhnliche, steinalte Erdschichten, mittelalterliche Mauern, ein Rundtopf, eine Klappwaage, eine Kinderschuhsohle, Spinnutensilien, ein Eisenschlüssel mit einfachem Bart, natürlich allerhand Scherben und sage und schreibe fünf Brunnen. – immer mal wieder

15

Der Hammer Westen wurde umbenannt in „Weststadt“, damit man weitere Fördergelder beantragen kann. Denn der Hammer Westen als Hammer Westen wurde eben schon mal gefördert… – März

16

Der Hammer Karnevalsumzug musste wegen einer Sturmwarnung abgesagt werden und wurde im April nachgeholt. – Februar

17

Natürlich blieben auch 2016 Lkws unter Hammer Brücken stecken. – Januar und Februar, wenn nicht sogar öfter

18

Die Miss NRW kommt dieses Jahr aus Hamm. – November

19

Während sich der AOK-Firmenlauf über die Hammer Meile schob, flüchtete ein Räuber über das Dach des Hotels Stadt Hamm. – September

20

Das Tüt-Ei wird zum Jahresende eingetütet. R.I.P. – Dezember

21

Der Maxipark wird 2027 mit zur Internationalen Gartenausstellung gehören und darf sich deswegen vergrößern und ein „architektonisch hochwertiges“ Paradies-Haus bauen. – Dezember

22

Nachdem letztes Jahr der Bau der Lippebrücken für großen Unterhaltungswert sorgte (zumindest wenn man auf sehr skurrilen, schildbürgerartigen Humor steht), gab es dieses Jahr noch einen kleinen Gag zum Nachtisch: Die Brücken waren doch gar nicht so schwer, wie sie letztes Jahr gewogen wurden und deswegen mehrfach nicht aufgestellt werden konnten. Man hatte sich wohl verwogen…

23

Kapelle Petra feierte ihren 100. Geburtstag mit einer zweiwöchigen Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum. – Februar

24

An der Feidikstraße tat sich ein Loch auf. – Februar

25

Wenn nicht gerade Bahnmitarbeiter aus Eigennutz (Punkt 8) oder die Stadt selbst (Punkt 13) in Hamm Bäume fällen, kommt eben ein Biber daher und nagt kurzerhand 13 Pappeln in einer Nacht um. – Oktober

26

Zwei Mädels aus Hamm durften mit Justin, dem Bieber, auf der Bühne tanzen.– September

27

Ein Laster mit Schokoriegeln kippte auf dem Nordenwall um. – März

28

Hammer Müllautos warnten mit der deutschen Stimme von Bruce Willis beim rechts Abbiegen. – Oktober

29

Hammer Müllautos durften nicht mehr mit der deutschen Stimme von Bruce Willis beim rechts Abbiegen warnen. – Oktober

30

„Le Dö“ und „La Döner“ stritten sich darum, wer zuerst einen französischen Artikel vor seiner Grillfleischtasche hatte. – August

31

Auf der Meile überlegte man sich, dass Strip und HipHop eine Aufwertung der Kneipenstraße darstellen würden. – April

32

In Rhynern begab sich der Kaltblutwallach Sepp auf Abwege und versank währenddessen fast in einem Teich. Zum Glück konnte die Feuerwehr Sepp wieder befreien. – November

33

Drei Räuber klauten acht Flaschen Schampus. – April

34

Der Dorf-Teich in Süddinker verlor sein Wasser und beschämte als nicht repräsentative Dorf-Pfütze die Süddinkeraner. – November

35

Im Hammer Tierpark brachte die Zotteleselin Celine den kleinen Zotteleselhengst Phillipe auf die Welt. – August

36

Auch 2016 waren in Hamm natürlich diverse Exhibitionisten unterwegs – immer mal wieder

37

Die Nutrias scheinen sich dauerhaft im Kurpark angesiedelt zu haben. – September

38

Ein weiteres Hammer Tier erreichte 2016 überregionale Bekanntheit. Ein Bekloppter hatte mit einem Blasrohrpfeil auf einen Stockerpel im Kurparkteich geschossen und auch getroffen. Der Flattermann schwamm deswegen mindestens zwei Wochen mit dem Pfeil quer durch seinen Hals herum, bis er von einem Wildvogel-Experten eingefangen und operiert werden konnte. Nach kurzer Reha in einer Wildvogel-Pflegestation wurde der Erpel wieder in seinen Kurparkteich entlassen und bekam von einem Dramen dieser Art liebenden Boulevard-Blatt den Namen „Duck Norris – Der härteste Erpel der Welt“ verliehen. – Januar

Hier geht es zu einer größeren Ansicht des Wimmelbilds.